Das mehrsprachige Klassenzimmer: Wie viel Deutsch braucht ein Berliner Schulkind?

Vorgestellt wurde am 26. März in der Französischen Friedrichstadt-
kirche in Berlin das unter Federführung des ZAS entstandene Buch für Lehrerinnen und Lehrer „Das mehrsprachige Klassenzimmer“.
Im Anschluss daran diskutierten Hatice Akyün, Karl-Heinz Göttert, Rosemarie Tracy und Michael Wüstenberg über das Thema Mehrsprachigkeit an deutschen Schulen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Thorsten Wittke.

Berliner Schülerinnen und Schüler mit mehrsprachigem Hintergrund zeigten dazwischen in einem Culture Slam, wie sie ihre Sprachen und Kulturen ebenso selbstbewusst wie selbstverständlich miteinander verbinden.

Bildershow: Impressionen von der ZAS-Veranstaltung

 

Aussteller zum Thema 'Mehrsprachigkeit und Sprachförderung bei Kindern'
Bei der Veranstaltung am 26. März präsentierten sich folgende Institutionen mit Informationsständen:

Çok dillilikte çifte standart izleniyor
Die türkische, in Deutschland erscheinende Tageszeitung EUROZAMAN berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe und auf ihrer Webseite über die ZAS-Veranstaltung 'Das mehrsprachige Klassenzimmer: Wie viel Deutsch braucht ein Berliner Schulkind' am 26. März in der Französischen Friedrichstadtkirche (in türkischer Sprache).
Lesen Sie hier die deutsche Übersetzung.

Ein Schatz in den Köpfen
Tagesspiegel-Kolumne vom 31.03.2014

Hatice Akyün staunt über die Sprachenvielfalt der Berliner Schülergruppen beim Culture Slam.

Störfall oder Glücksfall? Das mehrsprachige Klassenzimmer
Radiobeitrag vom 26.03.2014

Rosemarie Tracy (Mitherausgeberin von "Das mehrsprachige Klassenzimmer") und Michael Wüstenberg, Leiter des Lessing-Gymnasiums in Berlin-Wedding im Gespräch mit Katrin Heise





Deutsch 3.0 ist eine Initiative des Goethe Instituts mit dem Duden, dem Institut für Deutsche Sprache und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.
In der multiperspektivischen Veranstaltungsreihe werden Fragen von gesellschaftspolitischer Relevanz wie beispielsweise Wie sieht das Deutsch der Zukunft aus? zur Diskussion gestellt.

Mehr Sprachigkeit!
Abschlussdokumentation der Initiative Deutsch 3.0


Culture Slam mit Berliner
Schülerinnen und Schülern

Dan, 14 Jahre, über seine mehrsprachige Identität.


Shirin, 13 Jahre, spricht Persisch, Polnisch und Deutsch.


„Ein Meer aus Kulturen“ hieß der Beitrag von Yasmin und Yasmine vom Berliner Lessing-Gymnasium.


Kommentare von SchülerInnen der Finow-Grundschule zu ihrer Aufführung

"Der Auftritt im März 2014 in der Kirche war wichtig für mich, weil wir (die Theater AG) das erste Mal woanders geprobt haben und woanders etwas aufgeführt haben. Das war auch das erste Mal, dass wir vor fremdem Publikum aufgetreten sind. Neue Erfahrungen sind wichtig. Danke ZAS!"

"Es war sehr spannend. Es gab viele Leute, aber nach einer Weile habe ich mich wohl gefühlt, weil das Publikum gelacht hat und ich mich beruhigt habe. Es hat mir sehr gut gefallen und ich würde es nochmal oder zweimal machen!!!"


Sprache fördern in allen Fächern
Auf Einladung des Goethe Institutes diskutierte Prof. Hubert Truckenbrodt vom ZAS bei der Didacta 2014 in Stuttgart Fragen zu Sprachförderungskonzepten und deren Umsetzung im Schulalltag.