Lange Nacht der Wissenschaften in Berlin

Wir beteiligen uns regelmäßig an der Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin.

Mit Experimenten, Vorträgen, Spielen, Postern, Filmen und anderen Präsentationsformen wird den zahlreichen interessierten Besuchern sprachwissenschaftliche Forschung nahegebracht. Besonders beliebt sind unsere psycholinguistischen Experimente zum Mitmachen.

Für die diesjährige Lange Nacht der Wissenschaften am 15. Juni in Berlin und Potsdam verlosen wir 1 x 2 Kombitickets über unsere Facebook-Seite. Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Unsere Beiträge bei der LNdW 2019

    Sie finden uns im Haus der Leibniz-Gemeinschaft in der Chausseestraße 111, 10115 Berlin.

    Die Zukunft gehört der Mehrsprachigkeit
    Dr. Nathalie Topaj
    ab 17.00 Uhr Spiel | Infostand; Raum: Atrium 

    Ob mit Russisch, Türkisch, Vietnamesisch, Arabisch oder anderen Sprachen – fast jedes zweite Kind in Berlin wächst mehrsprachig auf. Der Berliner Interdisziplinäre Verbund für Mehrsprachigkeit (BIVEM) gibt Einblick in wissenschaftliche Studien und informiert mit seiner Flyerreihe in mehreren Sprachen über aktuelle Themen der Mehrsprachigkeit, Sprachentwicklung und -förderung. Am Infostand können Kinder interaktive FREPY-Sprachförderspiele ausprobieren und Eltern sich beraten lassen.

    Lauf dich schlau ++ Step up your thoughts
    Heather Weston, Dr. Susanne Fuchs
    ab 17.00 Uhr Mitmachexperiment; Raum: Atrium

    Wird man kreativer, wenn man sich bewegt? Testen Sie es aus! Die neueste Forschung zeigt, dass leichte Aktivitäten wie Spazierengehen die sprachliche Kreativität fördern. Aber nicht jede Person reagiert gleich – finden Sie heraus, wie verschiedene Bewegungen auf Sie wirken.

    Can physical activity make you more creative? Come find out! Recent studies show that everyday activities like walking can boost linguistic creativity. But not everyone reacts the same way – see how different movements affect you.

    Der Ton macht die Musik: eine Reise in die Abgründe der Sprache
    Dr. Susanne Fuchs, Dr. Cornelia Ebert, Aleksandra Ćwiek

    ab 17.00 Uhr Mitmachexperiment; Raum: Atrium

    Die Stimme und der Körper sind Werkzeuge, die wir für die Kommunikation benutzen. Nicht nur das, was wir sagen, sondern auch, wie wir etwas sagen, beeinflusst die Botschaft. In einem unserer Mitmachexperimente möchten wir untersuchen, ob das wirklich stimmt. Wie der Körper beim Lernen von Vokabeln helfen kann, können Sie ebenfalls ausprobieren.

    Psst! Was passiert, wenn wir flüstern?
    Dr. Marzena Żygis
    Beginn: 17.15 Uhr, Dauer: 45 min; Vortrag; Raum 3 (Wolfenbüttel)

    Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, inwiefern sich normale von geflüsterter Sprache unterscheidet? Flüstern ist nicht einfach nur „leise sprechen“ – auch unsere Artikulationsorgane und unsere Mimik verändern sich, wenn wir die Stimme senken. Dies spiegelt sich auch in der Akustik von geflüsterter Sprache wider. Doch warum und in welchen Situationen flüstern wir eigentlich? Und weshalb ist die Erforschung von geflüsterter Sprache wichtig für unsere Gesellschaft? Dr. Marzena Żygis vom Leibniz-ZAS kennt die Antworten auf diese und alle weiteren Fragen rund um das Thema Flüstern.

    Sprachkontakt und Sprachwandel
    Prof. Dr. Dr. Artemis Alexiadou
    Beginn: 20.15 Uhr, Dauer: 45 min; Vortrag; Raum 3 (Wolfenbüttel)

    Kulturen und Sprachen treten seit Jahrhunderten miteinander in Kontakt.  Aber was passiert, wenn Sprachen in Kontakt kommen? Wie beeinflussen sie sich gegenseitig? Welche Veränderungen finden statt? Frau Prof. Dr. Dr. Alexiadou thematisiert in ihrem Vortrag Sprachmischungen und die Entstehung neuer Sprachvarianten, aber auch wie  mündliche Kommunikation und Kommunikation per SMS zu neuen Sprachformen führen.

    Und sie spuckte – puj puwu peek – in den Fluss: Ideophone in amazonischen Sprachen
    Dr. Sabine Reiter
    Beginn: 21.00 Uhr, Dauer: 45 min; Vortrag; Raum 1 (Berlin)

    Die Sprachen des Amazonastiefland sind reich an multimodalen Elementen, die in europäischen Sprachen eher eine untergeordnete Rolle spielen. Eines dieser Elemente sind sogenannte Ideophone, prosodisch markierte und meist von Gesten begleitete Wörter. Diese fügen dem dargestellten Sachverhalt auf ikonische Weise Informationen hinzu. Ideophone können Hinweise auf Sprachkontakte und Weiterentwicklungen geben und erlauben sogar Rückschlüsse auf die menschliche Sprachfähigkeit im Allgemeinen. Erfahren Sie von Dr. Sabine Reiter mehr darüber, wie man in amazonischen Sprachen mit Worten "malt".

Book a Scientist

Leibniz-Forscher-/innen aus diversen Fachgebieten werden am 15. Juni während der Langen Nacht der Wissenschaften Berlin Rede und Antwort stehen und auch zwei Wissenschaftlerinnen des ZAS sind mit dabei.

Damaris Bartz ist Doktorandin am Leibniz-ZAS im Bereich Sprachentwicklung und Mehrsprachigkeit. Bei der Langen Nacht der Wissenschaften in der Leibniz-Gemeinschaft wird sie in einem exklusiven Gespräch erklären, wie Kinder komplexe Satzstrukturen erlernen. Das Gespräch mit Damaris Bartz kann schon jetzt gebucht werden unter https://www.leibniz-gemeinschaft.de/ueber-uns/veranstaltungen/book-a-scientist-2019/

Was unterscheidet den Mensch vom Tier? Vor allem der menschliche Geist, wird schnell geantwortet. Doch es ist auch der Unterschied zwischen tierischem Geräusch und menschlichem Sprachlaut, der eine Grenze zieht. Was Laute eigentlich sind und was es mit dieser Unterscheidung von Mensch und Tier auf sich hat, verrät Heather Weston. Wer sich schon jetzt das Gespräch mit Heather Weston sicher möchte, sollte schnell reservieren: https://www.leibniz-gemeinschaft.de/ueber-uns/veranstaltungen/book-a-scientist-2019/