27.10.2015

Prof. Dr. Konrad Ehlich:
Die "Grammatikalisierung" der Sprache - Leistungsfähigkeit und Grenzen des griechisch-lateinisch bestimmten linguistischen Kategoriensystems

Direkt oder auch unterschwellig sind in der Linguistik elementare Kategorisierungen wirksam, die sich der griechischen und der sie fortschreibenden lateinischen Grammatik verdanken. Sie gehören zu den erfolgreichsten wissenschaftlichen Konstrukten. Der Beitrag begibt sich auf eine Spurensuche nach Prägungen des Denkens über Sprache, die von diesen Kategorisierungen ausgehen.

  • Für welche Erkenntnisinteressen wurden sie entwickelt?
  • Wie wirken sich die Fragestellungen, die sie bearbeiten, in ihnen aus?
  • Welche Folgen hat es, wenn undurchschaute Vorannahmen zu Präsuppositionen der analytischen Arbeit werden?
  • Welche Konsequenzen ergeben sich aus vermeintlicher Universalität für das Sprachenverständnis, für die Sprachtypologie und für die angewandte Sprachwissenschaft?
  • Wie kann Kritik einen reflektierten Umgang mit dem System ermöglichen?

Zur Person: homepage

Ort: Dorotheenstrasse 24, 10117 Berlin, Raum 1.101
Zeit: 18.00 Uhr

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Gemeinsame Vortragsreihe von
ZAS Berlin, Institut für deutsche Sprache und Linguistik der HU Berlin und Institut für Philosophie der HU Berlin

Ort: Dorotheenstraße 24, 10117 Berlin, Raum 1.101
Zeit: 18:00 Uhr